Die Entwicklung von emotionalen Fähigkeiten durch kognitive Intervention

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2017-11-15

 

Von allen psychologischen Paradigmen hat der kognitiv-behaviorale Ansatz die intensivste Sorge für die wissenschaftliche Validierung durch umfangreiche Forschung mit Tausenden von Menschen erhalten. Seine Wirksamkeit wurde in einer Vielzahl von Pathologien nachgewiesen, fast alle mit mehr oder weniger störendem emotionalen Gleichgewicht. Im Folgenden werden einige Aspekte des psychologischen Wandels aus einer kognitiven Perspektive vorgestellt.

 

Die Grundidee besagt, dass die Änderung dysfunktioneller/ irrationaler Kognitionen der effektivste Weg, Emotionen wie Wut, Depression, Angst, Eifersucht usw. und der maladaptiven Verhaltensweise zu modifizieren.

 

Die irrationaler Kognitionen werden durch vier Arten von Gedanken repräsentiert:

 

1. Absolute Anforderungen: Beispiel: "Es muss so geschehen, wie ich es wünsche", "Die Menschen müssen mich mögen", usw. Um funktionale Emotionen zu erzeugen, sollen Sie das "muss" Wort durch "ich bevorzuge es", "ich möchte" usw. ersetzt. Im Leben passieren die Dinge nicht immer so, wie wir es wollen.

 

2. Katastrophisierenden Gedanken: Beispiel: "Es ist schrecklich", "Es ist katastrophal". Ersetzen Sie diese Gedanken durch "es könnte noch schlimmer sein". Solange das Leben besteht, gibt es noch Hoffnung.

 

3. Geringe Frustrationstoleranz: Beispiel: "Ich kann so etwas nicht tolerieren". Solche Gedanken sind  Wut erregend. "Selbst wenn ich die Situation nicht mag, kann ich sie tolerieren." Es ist anpassungsfähiger zu sagen: "Mal sehen, was ich tun kann, um die Situation zu ändern!"

 

4. Allgemeine Einschätzung anderer: Beispiel: "Ich (oder die anderen / die Welt) sind schlecht, wertlos." Dem kognitiven Paradigma gemäß, können wir aufgrund eines Verhaltens nicht die ganze Person bewerten. Jeder Mensch führt sowohl gelungene als auch weniger gelungene Aktionen durch, daher wäre es sinnvoller zu denken: "Ich bin ein Mensch, der sich in bestimmten Situationen irren kann" oder "Vielleicht ist meine Reaktion ein Beweis für Schwäche, aber das zeigt meinen Wert als Person nicht" (David, 2006).

 

Die grundlegenden Fragen, mit denen Sie Ihre irrationalen Überzeugungen hinterfragen können, sind:

 

- "Was bewirkt dieser Glaube für mich? Hilft es mir oder nicht, so zu denken? "

 

- "Welche Beweise gibt es, die meine irrationalen Glauben unterstützen? Stimmen diese Beweise mit der Realität überein? "

 

- "Ist mein Gedanke logisch?"

 

Durch das regelmäßige Praktizieren dieser Technik verbessern sich die emotionalen und verhaltensbezogenen Managementfähigkeiten. Mit der Zeit lernen Sie, dass nicht die Situation selbst, sondern ihre Interpretation, Ihre Emotionen und Verhaltensweise bestimmt. Daher werden Sie Unzufriedenheit statt Zorn, Trauer statt Depression, Unzufriedenheit statt Wut usw. empfinden, was schon ein Schritt auf demWeg zum Wohlfühlen ist.

 

 

Referenzen:

 

David, D. (2006). Klinische Psychologie und Psychotherapie. Iasi: Polirom Verlag.

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Ein Herz voller Dankbarkeit ist wie ein Magnet für das Wohlbefinden. Die Kultivierung von positiven Gedanken und Emotionen beeinflusst die Dopamin- und Serotoninspiegel ähnlich wie Antidepressiva.
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Unsere irrationalen oder negativen Gedanken und überwältigenden Erfahrungen erzeugen psychisches Leiden, unangemessene Reaktionen und organische Ungleichgewichte. Es ist ratsam, eine aktive Einstellung zu haben, um die geistige und körperliche Gesundheit wiederherzustellen. Die psychologische Beratung und die Psychotherapie sind sanogene zwischenmenschlichen Interaktionen, die darauf abzielen, Lösungen für die stressigen, emotionalen oder existenziellen Herausforderungen zu finden, denen Sie zu einem Zeitpunkt begegnen. Das Leben ist jedoch wichtiger als die Therapie. Deshalb sollten wir täglich Toleranz, Großzügigkeit, positive Emotionen, Mut und Rationalität kultivieren, um das Leben zu genießen.
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